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Shodan

Japanisch: Shodan 初段Koreanisch: Chodan 초단Chinesisch: Chū duàn 初段Englisch: Shodan

Erster Dan; 1. Dan

Der Shodan – wörtlich „erster Rang“ – ist im Go der erste Dan-Grad und der Beginn des offiziellen Dan-Wegs. Vielen gilt er als Wendepunkt: weg vom bloßen Besserwerden, hin zu feinerem, strategischem Spiel. In den klassischen Rangsystemen folgt der Shodan auf den höchsten Kyu-Rang (1 Kyu) und ist der erste von mehreren Dan-Graden, die bei Amateuren meist bis zum 7. Dan reichen.

Den Shodan zu erreichen heißt, konstant zu spielen und die Grundkonzepte zu verstehen: Leben und Tod, Form, Spielrichtung und die einfachen Joseki. Profis sind Shodan-Spieler nicht, in Clubs und bei Amateurturnieren genießen sie aber viel Respekt.

Eine Person zieht einen schwarzen Gürtel fest – Sinnbild für den Shodan-Rang, im Go die Metapher für den ersten Dan.
Der Shodan ist wie der schwarze Gürtel im Karate oder in anderen Kampfsportarten

Bei Amateuren reicht das Dan-System vom 1. bis zum 7. Dan, und jeder Schritt verlangt meist einen spürbaren Sprung im Können. Befördert wird informell (Anerkennung der Mitspieler), über Wertungen (Online-Server oder nationale Systeme) oder durch einen Lehrer oder Verband. Einen weltweit einheitlichen Standard gibt es nicht: Dan-Ränge unterscheiden sich von Land zu Land und sogar zwischen Verbänden innerhalb eines Landes.

Im Profibereich steht Shodan außerdem für den ersten Profi-Dan (1p), der mit der Aufnahme als Profi vergeben wird. Damit beginnt ein neunstufiges Dan-System, das von der Amateurleiter getrennt ist.

Mehr über Ränge, Wertungen und den Unterschied zwischen Kyu, Dan und Elo-Zahl liest du in unserem Artikel.