SchachNeuer Tab ↗

Schach

Setz den gegnerischen König matt – hier gegen einen Bot, den du vom sanften Anfänger bis zum richtig unangenehmen Gegner einstellen kannst, oder gegen einen Freund am selben Bildschirm.

Werbung mit Premium abschalten

So spielst du Schach

Schach wird auf einem 8×8-Brett mit sechzehn Figuren pro Seite gespielt, und jede zieht auf ihre eigene Weise: Türme in geraden Linien, Läufer diagonal, die Dame beides, Springer im L-förmigen Sprung, Bauern nach vorn, wobei sie schräg schlagen. Weiß beginnt, und das Ziel ist das Schachmatt: den König so anzugreifen, dass ihn kein erlaubter Zug mehr rettet. Alle Regeln sind dabei: Rochade, en passant, Umwandlung in eine Figur deiner Wahl und alle Arten, wie eine Partie remis enden kann – Patt, dreifache Stellungswiederholung, 50-Züge-Regel und ungenügendes Material. Wenn du willst, spielst du mit Uhr: 3, 5, 10 oder 15 Minuten, mit 0, 2 oder 5 Sekunden Zeitzugabe pro Zug.

Schach gegen den Computer spielen

Wähle eine von zehn Bot-Stufen, von „Neuling“ bis „Maximum“, und spiel mit Weiß, mit Schwarz oder mit zufälliger Farbe. Die beiden untersten Stufen spielen wie echte Anfänger – sie übersehen, dass zurückgeschlagen wird, und lassen Figuren hängen –, sodass der erste Sieg nicht lange auf sich warten lässt, und jede höhere Stufe wehrt sich ein bisschen mehr. Ab Stufe 3 gibt der Computer eine hoffnungslose Stellung auf, statt dich zu zwingen, sie bis zum Ende auszuspielen. Ist der Bot immer noch zu stark, gib dir selbst eine Vorgabe: Jede Seite kann ohne Dame, ohne einen Turm oder ohne beide Türme beginnen. Auf den Stufen 1 bis 5 kannst du pro Partie bis zu drei Züge zurücknehmen.

Schach gegen Freunde spielen

Wähle „Zwei Spieler“, und die Partie läuft auf einem Gerät: Einer von euch übernimmt Weiß, der andere Schwarz, und ihr reicht das Handy hin und her oder teilt euch den Bildschirm. Dreht das Brett, wenn es hilft, stellt eine Uhr für eine echte Blitzpartie und nutzt bis zu drei Zugrücknahmen, wenn ihr zum Lernen spielt statt um den Sieg. Das ist Schach für zwei Menschen im selben Raum; eine Online-Gegnersuche gibt es hier nicht.

Eine kurze Geschichte des Schachs

Schach beginnt mit Chaturanga im Indien des 6. Jahrhunderts, wandert nach Persien und in die arabische Welt und gelangt von dort nach Europa. Die Regeln, nach denen wir heute spielen – mit schneller, weitreichender Dame und ebensolchem Läufer –, entstanden in Europa Ende des 15. Jahrhunderts und hatten sich bis Ende des 19. überall durchgesetzt. Wilhelm Steinitz holte sich 1886 den ersten anerkannten Weltmeistertitel, und 1997 besiegte Deep Blue den amtierenden Weltmeister Garri Kasparow in einem Wettkampf – als erster Computer überhaupt.

Warum Schach guttut

Ein Bot, den du einstellen kannst, ist der effizienteste Weg, besser zu werden, denn du legst den Widerstand genau dort fest, wo Lernen passiert: stark genug, um deine Fehler zu bestrafen, schwach genug, dass du manchmal gewinnst. Und jede Partie lässt sich nachspielen – geh in der Zugliste zurück bis zu dem Moment, in dem es schiefging, und die Lektion ist meist ein einziger Zug, den du benennen kannst. Lade die Partie als PGN-Datei herunter, und du kannst sie in jedem Schachprogramm öffnen; geschlagene Figuren sammeln sich samt Materialbilanz neben dem Brett, und eine unfertige Partie bleibt in deinem Browser gespeichert, bis du eine neue beginnst.

Tipps und Grundregeln, um im Schach zu gewinnen

Bring in der Eröffnung deine Figuren ins Spiel und deinen König in Sicherheit, statt früh auf Figurenjagd zu gehen: Entwickle Springer und Läufer Richtung Zentrum, rochiere, verbinde deine Türme – eine Figur in der Mitte greift mehr Felder an. Frag dich vor jedem Zug, was der letzte Zug deines Gegners droht – die meisten Niederlagen unterhalb der Meisterklasse sind übersehene Drohungen, keine schlechten Pläne. Tausche, wenn du materiell vorn liegst, und vermeide es, wenn du hinten liegst. Und hol im Endspiel, wenn die Damen vom Brett sind, deinen König ins Zentrum: Dann ist er kein Angriffsziel mehr, sondern eine deiner stärksten Figuren.

Fragen zum Schachspielen bei uns

Kann ich Schach gegen einen Freund spielen?

Ja, am selben Gerät – einem Handy, Tablet oder Computer, den ihr euch teilt. Einen Einladungslink oder Online-Gegner gibt es hier nicht; es ist das Brett auf dem Küchentisch, nur eben auf dem Bildschirm.

Kann ich gegen den Computer mit Schwarz spielen?

Ja. Wähle vor der Partie Weiß, Schwarz oder Zufall und dazu eine der zehn Stufen.

Ist es kostenlos, und brauche ich ein Konto?

Es ist kostenlos, und du brauchst kein Konto. Das Spiel läuft in deinem Browser auf dem Handy oder am Computer, ohne dass du etwas herunterladen musst.

Schach vs. Go: zwei Wege, ein Brett zu erobern

Schach ist ein Spiel um Material und ein einziges Ziel: Die Figuren haben feste Werte, und alles endet, wenn ein König nicht mehr entkommt. Go behält das Schlagen bei, ändert aber das Ziel – die Steine sind alle gleich, keiner bewegt sich mehr, sobald er gesetzt ist, und du gewinnst, indem du mehr vom Brett umschließt. Deine Rechenstärke nimmst du komplett mit, deshalb sind Schachspieler schnell angefixt. Ausführlich verglichen haben wir die beiden in Schach vs. Go; wenn du es lieber gleich ausprobieren willst, fang mit Atari-Go an, einer Variante, in der es nur ums Fangen geht und die du binnen Minuten gegen einen Bot spielen kannst, und lerne dann die Regeln des Go.

Weitere Logikspiele und Rätsel entdecken 🚀