Vier in einer Reihe
Lass deine Steine ins Raster fallen und bring als Erster vier davon in eine Reihe – gegen einen Bot oder einen Freund, auf einer von drei Brettgrößen.
So spielst du Vier in einer Reihe
Ihr seid abwechselnd am Zug, du und dein Gegner, und wählt jeweils eine Spalte; der Stein fällt auf das unterste freie Feld – du bestimmst also nie das genaue Feld, nur die Spalte. Wer zuerst vier in eine Reihe bringt – waagerecht, senkrecht oder diagonal –, gewinnt; ist das Brett voll, ohne dass irgendwo vier in einer Reihe stehen, endet die Partie unentschieden. Diese Version spielst du mit schwarzen und weißen Go-Steinen auf einem Holzbrett, und wie im Go beginnt Schwarz.
Wähle das klassische 7×6-Brett oder eines der breiteren, 8×7 oder 9×7. Klick oder tippe auf eine Spalte, um einen Stein fallen zu lassen, oder wähle die Spalte per Tastatur mit den Zifferntasten 1 bis 9. Gespielt wird ein Match bis fünf Siege, eine einzelne glückliche Spalte entscheidet also nichts, und eine unfertige Partie bleibt in deinem Browser gespeichert – schließ den Tab, und sie wartet auf dich, wenn du zurückkommst.
Gegen den Computer oder einen Freund spielen
Den Bot gibt es in vier Stufen. „Anfänger“ spielt unbekümmert und übersieht manchmal eine Drohung – ein fairer erster Gegner für ein Kind. „Locker“ lässt nie einen Sieg in einem Zug liegen und blockiert deinen immer, schaut aber nicht weiter voraus. „Fortgeschritten“ rechnet fünf Züge voraus, „Meister“ acht – auf den breiteren Brettern sechs – und macht deshalb fast nie einen Fehler. Gegen den Bot spielst du Schwarz, der erste Zug gehört also immer dir.
Um mit einem Freund zu spielen, wähle „Zwei Spieler“; dann zieht ihr abwechselnd am selben Handy oder Computer. „Zug zurück“ und der Button „Tipp“ funktionieren in Partien zu zweit und gegen die beiden unteren Bot-Stufen – so kannst du beim Lernen einen Zug zurücknehmen oder dir einen Vorschlag holen; „Fortgeschritten“ und „Meister“ spielen ohne Netz und doppelten Boden.
Eine kurze Geschichte von Vier in einer Reihe
Steine in eine Reihe zu bringen gehört zu den ältesten Ideen der Spielewelt: Tic-Tac-Toe tut es auf Papier, Gomoku auf dem Go-Brett. Die Schwerkraft ist der moderne Dreh: Mit Steinen, die in ein senkrecht stehendes Raster aus sieben Spalten und sechs Zeilen fallen, wurde die Idee in den 1970er-Jahren zum Familienliebling. Das Spiel gehörte auch zu den ersten Klassikern, die per Computer gelöst wurden: Im Oktober 1988 bewiesen James Dow Allen und unabhängig von ihm Victor Allis, dass auf dem Standardraster der erste Spieler den Sieg erzwingen kann, wenn er in der mittleren Spalte eröffnet. Dieser Beweis gilt nur für genau diese Maße; ändert sich die Brettgröße, ändert sich auch die Rechnung – genau deshalb gibt es hier drei Größen. In Japan heißt das Spiel yonmoku narabe, „vier in einer Reihe“, ein Verwandter von gomoku narabe, dem Fünf-in-einer-Reihe-Spiel mit Go-Steinen.
Warum Vier in einer Reihe guttut
Durch die Schwerkraft wird das Spiel zu einem hervorragenden Training im konkreten Vorausrechnen. Du kannst einen Stein nicht hinsetzen, wo du willst, also muss jeder Plan berücksichtigen, was dein Zug deinem Gegner direkt darüber anbietet. Drei Brettgrößen bringen etwas Selteneres dazu: Eine Strategie, die auf dem kleinen Brett immer funktioniert hat, hört bei mehr Platz still und leise auf zu funktionieren.
Tipps und Grundregeln, um Vier in einer Reihe zu gewinnen
Besetze früh die mittlere Spalte – über sie laufen mehr mögliche Reihen als über jede andere. Setze nie einen Stein direkt unter ein Feld, das deinem Gegner die Viererreihe vervollständigt, und strebe stattdessen Stellungen an, in denen ihm nur Antworten bleiben, die dir genau diesen Gefallen tun. Das Muster, auf das du hinarbeitest, ist die Doppeldrohung: ein Stein, der auf einen Schlag zwei getrennte Viererreihen öffnet, sodass nach dem Blocken der einen die andere bleibt. Prüfe in jedem Zug die Diagonalen. Und zähl auf dem klassischen 7×6-Brett die Zeilen: Der erste Spieler will seine Drohungen in ungeraden Zeilen haben, von unten gezählt, der zweite in geraden – denn wenn sich das Brett füllt, entscheidet diese Parität, wer gezwungen ist, unter das Gewinnfeld des anderen zu setzen.
Fragen zu Vier in einer Reihe
Kann der erste Spieler immer gewinnen?
Auf dem klassischen 7×6-Brett ja – bei perfektem Spiel mit Eröffnung in der mittleren Spalte, wie die Beweise von 1988 gezeigt haben. Kein Mensch spielt perfekt, und auch keiner der Bots hier, deshalb gewinnt in der Praxis auch der zweite Spieler jede Menge Partien. Über die Bretter 8×7 und 9×7 sagt der Beweis nichts.
Ist das dasselbe wie Gomoku?
Nein. Beim Gomoku setzt du einen Stein auf einen beliebigen freien Punkt eines Go-Bretts und brauchst fünf; hier entscheidet die Schwerkraft, wo ein Stein landet, deshalb genügen vier. Wenn dir dieses Spiel gefällt, ist Gomoku der natürliche nächste Schritt, und Tic-Tac-Toe ist die kleinste Version derselben Idee.
Ist das Spiel kostenlos?
Ja. Es läuft in deinem Browser auf dem Handy oder am Computer, ohne Download und ohne Anmeldung.
Vier in einer Reihe und Go: zwei Drohungen auf einmal
Die gemeinsame Idee ist die Doppeldrohung. Bei Vier in einer Reihe gewinnst du, indem du zwei Gewinnfelder schaffst, die dein Gegner nicht beide blockieren kann; Go-Spieler nennen so eine Lage Miai – zwei gleichwertige Punkte: Nimmt der Gegner den einen, nimmst du den anderen. In beiden Spielen besteht die Kunst darin, die Dinge so zu arrangieren, dass ein Zug zwei Aufgaben erfüllt. Die richtigen Steine hast du schon in der Hand: Probier Atari-Go, das Fangspiel, das du in ein paar Minuten gegen einen Bot lernst, und lerne dann die Regeln des Go.








