Sudoku
Fülle jede Zeile, jede Spalte und jeden Block mit den Ziffern 1 bis 9, ohne Wiederholung und allein mit Logik – auf einem Go-Brett, die Ziffern auf Steinen.
So spielst du Sudoku
Sudoku spielt man auf einem 9×9-Gitter, das in neun 3×3-Blöcke unterteilt ist; einige Ziffern sind zu Beginn vorgegeben. Fülle es so aus, dass jede Zeile, jede Spalte und jeder Block jede Ziffer von 1 bis 9 genau einmal enthält. Das ist schon die ganze Regel. Jedes Rätsel hier wird frisch erzeugt und hat genau eine Lösung – du musst also nie raten, und die Rätsel gehen dir nie aus.
Unsere Version ist auf ein Goban gezeichnet, deshalb nennen wir sie Godoku: Die vorgegebenen Ziffern stehen auf schwarzen Steinen, alles, was du einträgst, landet auf weißen, und ein Tipp erscheint in Zinnoberrot – so siehst du auf einen Blick, was du selbst gelöst hast. Wähle einen von vier Brettstilen – Go Magic, Kaya, Honig oder Birke, jeder mit echter Holzmaserung – und spiel mit der Maus, dem Finger oder der Tastatur: Ziffern füllen ein Feld, die Pfeiltasten bewegen dich übers Gitter, die Rücktaste löscht, N schaltet auf Notizen um.
Sechs Level, unbegrenzt viele Rätsel
Die sechs Level reichen von Anfänger über Leicht, Mittel, Schwer und Experte bis Dämon; sie bestimmen, wie viel dir zu Beginn vorgegeben wird und wie nachsichtig das Gitter ist. Auf dem leichtesten Level darfst du beliebig viele Fehler machen, auf dem schwersten liegt das Limit bei zwei; ist es erreicht, ist das Spiel vorbei. Eine falsche Ziffer wird markiert, sobald du sie setzt, und ein Fehlerzähler, eine Uhr und die Zahl der leeren Felder bleiben im Blick. Trag Kandidaten als Notizen ein – setzt du eine richtige Ziffer, verschwindet sie aus den Notizen in ihrer Zeile, ihrer Spalte und ihrem Block – und halte drei Tipps in Reserve für den Moment, in dem ein Gitter stockt. Auf den drei leichteren Leveln verschwindet eine Ziffer vom Ziffernblock, sobald alle neun gesetzt sind, und wenn nur noch wenige Felder übrig sind, füllt „Auto-Abschluss“ sie für dich aus.
Eine kurze Geschichte des Sudoku
Der mathematische Vorfahr des Sudoku ist das lateinische Quadrat, mit dem sich Leonhard Euler in den 1780er-Jahren beschäftigte: ein Gitter, in dem sich kein Symbol in einer Zeile oder Spalte wiederholt. Das Rätsel selbst erschien 1979 als Number Place, entworfen von Howard Garns, einem Architekten im Ruhestand aus Connersville, Indiana, und veröffentlicht von Dell Magazines. Sein Publikum fand es in Japan: Nikoli stellte es im April 1984 in der Zeitschrift Monthly Nikolist vor, und Firmenchef Maki Kaji gab ihm den Namen Sudoku – die Kurzform eines Satzes, der etwa „Die Ziffern müssen einzeln bleiben“ bedeutet. Zwei Jahrzehnte später brachte Wayne Gould computergenerierte Rätsel zur Londoner Times, die sie am 12. November 2004 startete und damit den weltweiten Boom auslöste.
Warum Sudoku guttut
Sudoku ist reine Deduktion und deshalb ungewöhnlich gut darin, dir anzugewöhnen, einen Zug zu beweisen, bevor du ihn spielst. Jede Ziffer, die du einträgst, solltest du begründen können: Sie steht dort, weil nichts anderes dorthin passt. Einer Bedingung so lange zu folgen, bis sie eine Antwort erzwingt – genau das überträgt sich auf Spiele. Und auf dem Level Dämon, wo zwei Fehler das Ende bedeuten, ist diese Gewohnheit keine Kür mehr, sondern Pflicht.
Tipps und Grundregeln zum Sudoku-Lösen
Geh Ziffer für Ziffer vor statt Feld für Feld: Wähle eine Zahl, schau, wo sie schon steht, und such die Blöcke, in denen nur noch ein Feld für sie frei ist – ein versteckter Single. Nimm dir zuerst die am stärksten eingeschränkten Einheiten vor: In der Zeile, Spalte oder dem Block mit den wenigsten leeren Feldern steckt meist die nächste Antwort. Bleibt in einem Feld nur ein Kandidat übrig, ist das ein nackter Single, und du kannst ihn bedenkenlos eintragen. Nutze die Notizen richtig: Zwei Felder einer Einheit mit demselben Kandidatenpaar – ein nacktes Paar – streichen dieses Paar überall sonst in der Einheit. Und rate nie: Jedes Rätsel hier hat eine eindeutige Lösung, es gibt also immer einen nächsten Schritt, den du beweisen kannst.
Fragen zum Sudoku
Hat jedes Rätsel genau eine Lösung?
Ja. Der Generator füllt zuerst ein vollständiges Gitter und entfernt dann nur so lange Ziffern, wie die Lösung eindeutig bleibt – jedes Rätsel lässt sich also allein mit Logik lösen.
Was passiert, wenn ich einen Fehler mache?
Die falsche Ziffer wird sofort markiert und zählt auf das Fehlerlimit des Levels – bei Anfänger gibt es keins, bei Dämon liegt es bei zwei. Ist das Limit erreicht, endet das Spiel; starte ein neues Rätsel für einen neuen Versuch.
Was unterscheidet Godoku von gewöhnlichem Sudoku?
Nur das Aussehen. Es gelten die Standardregeln für 9×9-Sudoku; das Gitter ist als Go-Brett gezeichnet, und die Ziffern stehen auf Steinen.
Sudoku und Go: erst lesen, dann setzen
Beide spielt man auf einem Gitter aus sich kreuzenden Linien, und beide gewinnt man durch Lesen statt durch bloßes Reagieren. Im Sudoku grenzt du ein Feld ein, bis nur eine Ziffer übrig bleibt; im Go liest du eine Zugfolge aus, bis nur noch ein Zug funktioniert – und jeder Stein verändert, was um ihn herum möglich ist, so wie jede Ziffer Kandidaten aus ihrer Einheit streicht. Das Goban, auf dem du gerade rätselst, ist echt: Probier Atari-Go: Wer zuerst einen Stein fängt, gewinnt, und eine Partie dauert nur ein paar Minuten. Oder lerne die Regeln des Go und nutze das Brett für beides.








